|
|
|
| 15.02.04 Telefon an Bord: 0173 46 41 461
Wissenswertes
über die "Frederike von Altona" Daten der "Frederike von Altona":
1955 entwarf Ir.H.Vreedenburgh eine Schokkerjacht aus Stahl. 1956 ging dieses Schiff in Bau (H.F.Boxce in Ter Aar), 1960 folgte ein zweites. In den 70er Jahren übernahm die Werft Koijeman en de Vries (Nachfolger van Rijnsoever) die Produktion zweier unterschiedlich großer Schokkerjachten nach Vreedenburgh auf, eine Version in 9,84 m, eine in 10,75 m Länge.
Das Rigg der Schokkerjachten ist ein gaffelgeriggtes Kutterrigg mit schmalen Tuchbahnen, losem Unterliek mit einer weiten Brook und einem klappbarem Mast. Das Kluiversegel, fliegend gefahren und mit hoch liegendem Schothorn, kann bis zu einer Backstagbrise gefahren werden. Der Kluiverbaum läßt sich für Hafenfahrten gut auftoppen. Als Fock auf der Kreuz kann eine kleine Arbeitsfock, sonst die große Botterfock gefahren werden. Gegen die Abdrift werden am Wind auf der jeweiligen Leeseite schmale Seitenschwerter eingesetzt. Ab halben Wind können die Seitenschwerter ganz aufgeholt werden. Frederike von Altona ist seit 1984 in Fahrt und besuchte in den Sommerreisen die gesamten friesischen Inseln von den Niederlanden bis Dänemark, befuhr die Kanäle zwischen Holland und Deutschland, die Ems, Jade, Weser, Unterelbe mit den Nebenflüssen und Eider und die dänische Inselwelt zwischen den Belten und Sunden. Heimathafen ist der Museumshafen Kappeln.
Frederike von Altona in der Flaute |